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Der Laden Lyrics

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Gerhard Schöne - Der Laden Songtext

War es Traum oder wirklich,
als ich in dieser Stadt
irgendwo in Gedanken
jenen Laden betrat?

Hinterm Tisch dieser Händler
wirkte irgendwie fremd.
Verbarg mühsam zwei Flügel
unterm lichtweißen Hemd.

Das Regal war bis unter die Decke
voll mit Tüten und Schachteln gestellt.
Doch im Dämmerlicht konnt ich nicht sehen,
was die eine um die andre enthält.

Nun, ich fragte den Händler:
"Was verkaufen Sie hier?"
"Alles was Sie sich wünschen,
alles gibt es bei mir.

Das wonach Sie sich sehnen,
was Sie froh machen kann,
was Sie schon nicht mehr hofften,
alles biete ich an."

Oh, wie hab ich mich da vor dem Händler
mit Wünscheaufsagen beeilt:
"Sie, ich möchte das Schweigen der Waffen
und die Brötchen viel besser verteilt!

Mehr Verstand in die Köpfe.
Aus den Augen die Gier.
Eltern Zeit für ihre Kinder.
Achtung vor jedem Tier.

Helle Zimmer für alle.
Arbeit, je nach Talent..."
Als ich Luft holen wollte,
sprach er: "Kleinen Moment!

Sicher haben Sie mich falsch verstanden.
Wie ich hör, wollen Sie Früchte bei mir.
Ach nein, nein, ich verkauf keine Früchte,
nur die Samen dafür!"

Album Ich öffne die Tür weit am Abend

  1. Ich öffne die Tür weit am Abend
  2. Was ist das?
  3. Die güldene Sonne
  4. Mein Traumjunges
  5. Choralbearbeitung "Kommst Du nun, Jesu, vom Himmel herunter auf Erden"
  6. Der Wunsch des Filmprojektors
  7. Irgendwann
  8. Orgelchoral "Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ"
  9. Der Onkel meines Onkels
  10. Der Laden
  11. Die kleine Quelle
  12. Choralbearbeitung "Wachet auf, ruft uns die Stimme"
  13. Jesu, meine Freude
  14. O Ewigkeit, du Donnerwort
  15. Wo
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