Die Jahre hinterlass'n ihre Spuren
Und I will sie gar net versteck'n
Die Sünden sind verbunden mit Zensuren
I weiß no', wia sie schmeck'n
Die Abenteuer war'n das Salz meines Lebens
Der Sprung in's kalte Wasser war selten vergebens
Und immer wieder spür' I den gewissen Schwung
Und fühl' mi unbeschreiblich jung,
Fühl' mi unbeschreiblich jung.
I denk net mehr an Trnäen, die I g'weint hab
I mach sie alle auf - die zuag'machten Tür'n
Kann sein, daß I dahinter was versäumt hab
Es ist ka Zeit mehr zu verlier'n.
Auf's Paradies kann I mi net verlass'n,
I muaß mi jetzt und hier mit mir befass'n,
Denn was I jetzt aus mir mach, ist wesentlich,
Und das was bleibt unter'm Strich,
Was bleibt unter'm Strich.
Da gibt's Widersprüche, die sich in mir reiben,
Sie war'n bestimmend für mei ganzes Leben,
Da ist die Angst, einmal liegenzubleiben,
Kampflos und ergeben.
Aber no bin I stark, no hob I a Schneid',
No renn I geg'n den Wind und geg'n die Lethargie der Zeit,
I glaub an mei Kraft, die mi no nie verlass'n hat,
Und an ein Leben vor dem Tod,
Glaub an das Leben vor dem Tod.