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Heute war gestern morgen Songtext

Das Gesicht in den Händen vergraben, es würgt an seinem Hals.
Keine Luft... Unsichtbare Ketten halten, was gestern sich in Freiheit wähnte.
Es wird nicht so sein, wie sein Vater es für ihn plante.
Das Blut an seinen Händen ist nur für andere nicht zu sehen.
Aber er kann es sehen, er kann es schmecken.
Es tropft auf den Teppich, es sickert durch den Boden...
Kaltes Licht zerfetzt die Nacht. Heute war gestern morgen.
Dunkelheit umhüllt die Furcht auf den Blick nach vorn.
Und was gestern wichtig war, ist schon längst wieder vergessen.
Ein Ewigkeit bleibt noch bis zum nächsten Morgen.
Ein Taxi fährt durch die Nacht. Ein Streit um Geld endet mit einem Schuss.
Das Blut tränkt die Sitze. Die Augen werden starr und dann Stille.
Er rennt und kann nicht halten. Bloß nicht denken.
Nur nicht mehr zurück zu dem Mann in seinem Taxi und dem leeren Blick.
Sein Herz schlägt bis zum Hals, sein Kopf gefangen in einem kranken Traum.
Immer weiter. In seinen Händen ein paar hundert Mark...
Kaltes Licht zerfetzt die Nacht...
Nur ein verzerrtes Gesicht hinter schwarzen Büschen.
Schweiß auf seiner Stirn, seine Hände zittern.
Angst in seinen Augen spricht die Sprache der Verfolgten und er weiß, es ist nicht
Richtig, was er getan hat und tun wird.
Er muss sich übergeben und sucht nach einem Taschentuch.
Doch er findet nur das Geld. Sie ist weg, der Job schon lang. Es wird kalt.
Sein Schrei ist eingefroren, die Hände spüren einen kalten Hauch.
Ein Eisblock wächst, wo gestern noch sein Herz war.
"Mutter, Du darfst nicht weinen. Das hab ich nicht gewollt."
Der Mund weit geöffnet. Der kalte Stahl in seiner Hand.
Kaltes Licht zerfetzt die Nacht... Heute war gestern morgen.
Dunkelheit. Einsamkeit. Ewigkeit.
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Quelle: Youtube
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