Interpretation
Der Songtext
Die Härte von
Herbert Grönemeyer kritisiert Menschen, die sich in der Gruppe stark fühlen, aber allein schwach sind. Die Person, über die Grönemeyer singt, ist auf der Straße gewalttätig und brutal, aber zu Hause bei seiner Mutter ist er brav und lieb. Er sucht Bestätigung und Macht in der Menge und hat ein enges Weltbild, das nicht viel Platz für andere Meinungen lässt.
Die Menschen, über die der Songtext spricht, jagen und erniedrigen diejenigen, die schwach und ängstlich sind. Sie sind hart zu denjenigen, die keine Verteidigung haben, wie z.B. Rollstuhlfahrer, Asylsuchende oder Obdachlose. Sie suchen nach einem Führer, der ihnen sagt, was sie tun sollen, weil sie nicht in der Lage sind, selbstständig zu denken.
Der Text kritisiert auch den Einsatz von gewalttätigen Hunden als Machtinstrument. Die Menschen, über die Grönemeyer singt, verwenden diese Hunde, um sich stark und dominant zu fühlen. Sie verstecken ihre Angst und projizieren ihre Unsicherheit auf andere, indem sie Rassismus und Verfolgungswahn verbreiten.
Der Songtext zeigt, dass diese Menschen einfältig und klein sind. Sie lassen sich von Parolen beeinflussen und suchen nach einer starken Führungsperson, die ihnen sagt, was sie tun sollen. Sie sind gefangen in ihrer Begrenztheit und haben keine eigene Identität.
Grönemeyer kritisiert auch diejenigen, die im Hintergrund die Strippen ziehen und diejenigen, die sich auf der Straße gewalttätig verhalten, als Werkzeuge benutzen. Diese "Schreibtischriegen" nutzen den Mob für ihre eigenen Zwecke und bleiben selbst im Verborgenen.
Insgesamt verurteilt der Songtext "Die Härte" von Herbert Grönemeyer die Gewalt und die Kälte, die in solchen Menschen existiert, und zeigt auf, wie gefährlich es sein kann, wenn Menschen ihre eigene Begrenztheit nicht erkennen und nach einer starken Führungsperson suchen.