Boy George: „Pop-Musik ist langweilig geworden“

15. Januar 2022, 09:52 Uhr
Boy George kritisiert moderne Pop-Musik.
Der Culture Club-Künstler steht moderner Pop-Musik sehr distanziert gegenüber.

Der britische Sänger stieg selbst in den 80er-Jahren mit seiner Band Culture Club zu einer Pop-Ikone auf. Ein Fan von modernen Pop-Songs ist er allerdings nicht – ganz im Gegenteil. „Ich finde, es ist stets schwer, interessant zu sein. Pop-Musik ist sehr langweilig geworden, muss ich sagen. Meine Lieblingsmusik ist Missy Elliott, Bowie. Das ist Pop-Musik“, erklärt der 60-Jährige im Gespräch mit ‚MailOnline‘.

Dem ‚Karma Chameleon‘-Interpreten zufolge würde es heutigen Stars einfach an dem besonderen Etwas fehlen. „Ecken und Kanten – das ist das, was wir brauchen. Wir wollen nicht, dass uns Pop-Stars einfach das geben, was wir erwarten. Ich stehe dem sehr objektiv gegenüber. Ich bin ein Songwriter – das ist das, was ich mache“, fügt der Künstler hinzu.

Bereits 2018 hatte sich Boy George kritisch über moderne Musik geäußert. „Wir sind in einer Ära aufgewachsen, in der Leute melodische Songs geschrieben haben. Als ich ein Kind war, hörte ich Sachen aus den 50ern und 60ern und 70ern an. Viele moderne Produktionen haben jetzt einen großen Refrain und Studio-Tricksereien. Wenn es im Radio läuft, denke ich ‚Das wird großartig sein, wenn es vorbei ist‘“, sagte er der Zeitung ‚Daily Star‘.

Interpreten in diesem Artikel:
Boy George 

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