Vanessa Mai: Sie war am Ende

26. März 2021, 09:54 Uhr
Vanessa Mai berichtet von ihrem absoluten Karriere-Tiefpunkt.
Die Schlagerkünstlerin erinnert sich an den schlimmsten Moment in ihrer gesamten Karriere. Der Druck von außen sei einfach zu viel gewesen.

Sie ist eine der erfolgreichsten Sängerinnen Deutschlands, doch auch die ‚Der Himmel reißt auf‘-Interpretin hat ihre dunklen Momente. Nach ihrem Auftritt bei einem Open-Air-Festival in Rheinland-Pfalz vor zwei Jahren sei sie „von der Bühne gerannt, heulend ins Auto gesprungen und weggefahren“, packt die 28-Jährige aus. Was war da nur los? „Mit der neuen Band lief es nicht, wir waren nicht eingespielt, der Sound war schlecht, es hat geregnet, und ich war total neben mir“, zählt sie auf. Von den anfänglichen 4000 Zuschauern seien am Ende nur noch 500 dagewesen, um ihr zuzuhören.

Der Druck von Seiten der Medien und ihres beruflichen Umfelds habe sie damals schwer mitgenommen. „Irgendwann kam ich an einen Punkt, an dem gefühlt gar nichts mehr von mir da war“, fügt Vanessa hinzu. Daraufhin zog sie drastische Schritte und trennte sich nicht nur von Geschäftspartnern, sondern sagte auch eine Tour und ein Album ab. Rückblickend sei dies die beste Entscheidung überhaupt gewesen. „Das war wirklich krass“, gesteht die Schlagermusikerin im Interview mit dem ‚DB MOBIL‘-Magazin. „Aber gleichzeitig war es auch der schönste Moment, weil wir einfach neu anfangen konnten, ohne dass uns jemand dabei zugeschaut oder reingeredet hat. Im Nachhinein war diese Krise ein wichtiger Prozess für mich, damit ich zu einer selbstständigen Künstlerin werden konnte.“

Interpreten in diesem Artikel:
Vanessa Mai 

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