Marilyn Manson: COVID hat ihn verändert

Der Musiker hat durch die weltweit grassierende Corona-Pandemie bleibende Schäden erlitten.
17. Oktober 2020, 09:59 Uhr
Marilyn Manson hat durch COVID psychische Probleme bekommen.

Der Rocker spricht offen darüber, dass die Zeit der Isolation für ihn mehr als schwierig war. Manson vermisst seine Bühnenauftritte nämlich so sehr, dass er sich psychisch angeschlagen fühlt. Da er monatelang nur mit seinen Katzen zusammen war, befürchtete er außerdem, den Verstand zu verlieren. Gegenüber dem Magazin 'Classic Rock' erklärt er: "Nicht live auftreten zu können… das ist keine Beschwerde von einem launischen, arroganten Rockstar, der seinen Job nicht machen kann. Aber in den letzten 20 Jahren ist das einzige, was ich mache, auf die Bühne zu gehen und zu singen. Das kann ich nicht machen. Das ist psychisch vernichtend. Wenn du in Quarantäne bist, wird dein Leben ein Makrokosmos oder ein Mikrokosmos. Du wirst verwirrt. Du weißt nicht, was die Realität ist, außer dem, was um dich herum ist. Das kann dich verrückt machen."

Der 51-jährige Sänger erwartet außerdem, dass er irgendwie für die globale Gesundheitskrise verantwortlich gemacht wird, nachdem er in der Vergangenheit immer wieder als Sündenbock herhalten musste. "Viele Störenfriede sind gerade arbeitslos", erklärt Manson, "ich werde wahrscheinlich irgendwie dafür verantwortlich gemacht, dass die Welt auseinander fällt, da bin ich sicher. Aber das Ansehen will ich nicht."

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